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Mittwoch, 26. März 2014

Kaiserkanal in China - Der längste Kanal der Welt

Der Kaiserkanal in China ist die längste und älteste von Menschen geschaffene Wasserstraße der Welt, stellenweise über 2.500 Jahre alt, etwa 1.782 Kilometer lang und neben der Großen Mauer eines der beeindruckendsten Bauwerke des alten Chinas. Anfrage Shanghai Reise, Telefon 03535 242524, täglich 9 bis 21 Uhr


Kaiserkanal in China
Jinghang Kanal

Auf Chinesisch heißt der Kanal 京杭大运河 Jing-Hang Da Yunhe oder Jinghang Kanal, in Deutsch "Großer Beijing-Hangzhou Kanal". Im Westen wird die künstliche Wasserstraße Großer Kanal oder Kaiserkanal genannt.

Der Jinghang Kanal wurde im Jahr 486 vor Christus gebaut und verband Peking sowie den Norden Chinas mit dem fruchtbaren Mündungsgebiet des Jangtse im Süden.

Zwischen 584 und 610 vor Christus ließen die Sui-Kaiser das Kanalnetz ausbauen. Zur Tang-Zeit wurde der Kanal erweitert, in der Yuan-Dynastie (13. Jahrhundert ) verlängert und teilweise neu trassiert. Zur Zeit der Ming-Dynastie wurde der Große Kanal noch einmal vollständig restauriert und teilweise vergrößert. Im 13. Jahrhundert führten die Mongolen-Kaiser den Jinghang Kanal ins Zentrum ihrer neuen Hauptstadt Peking.

Seine Existenz sicherte die Macht der Zentralregierung in den Provinzen und die Versorgung mit Reis, Getreide und Baumwolle des Nordens.

Der Große Kanal durchfließt heute 30 Städte mit mehr als drei Millionen Bewohnern. Er führt mitten durch das boomende Ostchina und verbindet die fünf Flüsse Haihe, Gelber Fluss, Huaihe, Jangtse und Qiantang.

Geschichte des Kaiserkanals

Die großen Flüsse Chinas fließen von Westen nach Osten ins Meer und behindern eine natürliche Nord-Süd-Verbindung, was den regionalen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch des riesigen Landes sehr beeinträchtigte.

Schon in ganz frühen Zeiten hatten die Chinesen von einem Fluss geträumt, der den Norden Chinas mit dem Süden verbindet. So entstand 486 vor Christus der weltberühmte Kaiserkanal. Es war in jener Zeit, in der Konfuzios, größter Philosoph Chinas, als Wanderlehrer von einem Lehnsstaat zum anderen zog und als Berater an verschiedenen Fürstenhöfen wirkte.

Symbolik

Die in China beliebte Symbolik fällt auch hier auf: Die Große Mauer ist wie ein nach schräg links verlaufender Strich in der chinesischen Schrift, während der Kaiserkanal einem nach rechts unten verlaufenden Strich gleicht. Beide Striche setzen sich zu einem riesigen chinesischen Schriftzeichen, nämlich “人”, zusammen. Und beide Bauwerke spiegeln die wechselvolle Geschichte der Kaiserdynastien und den dramatische Wandel des heutigen China wider.

UNESCO Weltkulturerbe

Es wird geprüft, ob der Kaiserkanal dem UNESCO Weltkulturerbe entspricht und ob er in die Weltkulturerbe Liste eingetragen werden kann.

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Der Kaiserkanal in Google Maps



Mittwoch, 19. März 2014

5 Elemente und zyklisches Denken in China

Die 5-Elemente-Theorie bestimmt seit über 5 Jahrtausenden auch heute das zyklische Denken der Chinesen. Es ist eine daoistische Theorie zur Naturbeschreibung. Anfrage China Reisen, info @ kombireise.eu, Tel. 0 35 35/24 25 24, täglich 8 bis 21 Uhr

Youtube-Video zur Fünf-Elemente-Lehre

Fünf-Elemente-Lehre

Die Fünf-Elemente-Lehre untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse (Wandlungen) im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen.

Die fünf Elemente Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde sind unmittelbar aus der Natur abgeleitet. Aus ihren (abstrahierten) Eigenschaften wird auf die Beziehungen zwischen Erde, Mensch und Himmel und innerhalb dieser Sphären geschlossen.

Die lange Tradition der Fünf-Elemente-Lehre wirkt in die chinesische Philosophie und ist von Bedeutung im Shiatsu, Feng Shui, Taijiquan, Xingyiquan, Qigong. Weitere Wirkungen hat sie in der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Akupunktur und ganzheitlichen Ansätzen der neueren westlichen Medizin.

Der Buddhismus kennt die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Leere als Fünf Elemente. Diese Lehre unterscheidet sich von der daoistischen. Die antike griechische Philosophie entwickelte die Vier-Elemente-Lehre mit den Elementen Luft, Feuer, Wasser und Erde und teilweise dem Äther als Quintessenz dem fünften Element.

Zyklische Wandlungsphasen

Die zyklischen Wandlungsphasen von Krankheiten, Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Tageszeiten, Lebensalter, Klima, Gesellschaften, Wachstum und Depression, usw. werden über diese Theorie erklärt, dargestellt. Dementsprechend wird auch heute noch gehandelt.

Holz木 Aufbruch, Entwicklung eines Handlungsimpulses, Expansion, Steigen
Feuer火 huŏAusgestaltung, dynamische Phase, Aktion
Erde土 wandelnd, umwandelnd, verändernd: Fruchtbildung
Metall金 jīnReife, Kontraktion, Kondensation, Ablösung, Sinken
Wasser水 shuĭBetrachtung, Lageerfassung, Ruhe
Die Interaktion dieser Elemente bewirkt einen Prozessablauf, der als Zyklus beschrieben und auf verschiedenste Abläufe im Bereich des Organischen angewendet wird, zum Beispiel im menschlichen Körper, in der Charakterkunde, in der Astrologie oder auch in Organisationen, wie beispielsweise einem Unternehmen oder auch in der Politik. (Quelle: Wikipedia)
Linear und zyklisch

Im Westen denkt man linear. In den USA wird das zyklische Denken sogar abgelehnt, da es so manche "wissenschaftliche These" auf den Scheiterhaufen der Geschichte werfen würde. Die zwei völlig unterschiedlichen Denkansätze sind jedoch die Ursache für viele Missverständnisse zwischen östlicher und westlicher Kultur.

Zu China Reisen


Chinesische Philosophie

Das Jahrtausend alte Denken in den 5 Elementen und Yin-Yang-Kategorien fand Eingang in die chinesische Philosophie. Anfrage China Reisen, info @ kombireise.eu, Tel. 0 35 35/24 25 24, täglich 8 bis 21 Uhr

Konfuzius
Tao Te King

Das grundlegende philosophische und naturwissenschaftliche Werk, das Tao Te King, stammt von Laotse (Laozi) aus dem 6. Jahrhundert vor Christus.

Laotse begründete den Daoismus, der die harmonischen Beziehungen zwischen Himmel, Erde und Mensch umfassend thematisiert. Das taoistische Ideal war das kooperative Welt-Bewusstsein in universalen Dimensionen. Es gilt als das schwerste Buch aller Zeiten und wurde wahrscheinlich bis heute nie in der westlichen Welt richtig verstanden, da hier die zyklische Denkweise fehlt.

Konfuzius

Die Philosophie von Konfuzius prägte China seit dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und hatte wesentlichen Einfluss auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Diese stehen noch heute über den Gesetzen. Die Denkweisen hielten sich bis zur Großen Kulturrevolution (ab 1966-1976) und teilweise bis heute. Wesentlich sind:
  • Der Mann soll in die Welt gehen.
  • Der Mann soll zuerst die Familie regieren.
  • Männer haben das letzte Wort.
  • Frauen müssen drei Männern gehorchen: dem Vater, Bruder und Ehemann.
In China hatten Frauen keine Rechte und erhielten keine Namen. Ein Ehemann konnte zum Beispiel mit nur einem Brief eine Ehe lösen, wenn nur einer von 7 schwerwiegenden Gründen zutraf. Mao Tse Tung bekämpfte vehement das Jahrtausend alte Denken.

In Südchina, vor allem im jungen und modernen Shanghai, ändern sich die Denkweisen. Männer helfen im Haushalt, gehen einkaufen und kümmern sich um die Kinder. Die Pekinger bezeichnen sie deshalb als "GmbH-Männer" oder "Geh mal-mach mal-bring mal-hol mal-Männer".

Marx und Mao Tse Tung

Fast 2.000 Jahre fanden weder Buddhismus, Islam, Hinduismus oder Christentum Eingang in die chinesiche Kultur. Erst im 7. Jahrhundert, in der Tang-Dynastie, setzten sich die Herrscher mit dem Buddhismus auseinander und erklärten ihn sogar als Staatsreligion.

Die Ideen von Karl Marx veränderten zwischen 1949 und 1990 die chinesische Gesellschaft, die in Mao Tse Tungs Kulturrevolution 1966 bis 1976 ihren Höhepunkt fand. Hauptinhalt war die Bekämpfung der konfuzionistischen Ideologie, die Herstellung der Rechte der Frauen...

Mao Tse Tung wird heute von den einfachen Menschen sehr verehrt, denn Mao hat China von imperialer Vorherrschaft befreit. Maos Bild hängt sogar über dem Südtor des Winterpalastes (Verbotene Stadt). In den entsprechenden Geschäften werden übergroße Bilder von Mao angeboten.

Viele Chinesen fliegen nach Deutschland, um das Geburtshaus von Karl Marx aufzusuchen.

China Reisen

Informieren Sie sich hier im Reiseblog oder auf der Homepage über Stopover Peking.

Landschaften in China

Die Landschaften in China unterscheiden sich je nach Region sehr stark, da das Klima von subarktisch zu tropisch reicht. In Chinas Norden liegen trockene Wüsten. Im Westen und Süden Chinas sind Gebirge. Die zentralasiatischen Wüsten befinden sich im Nordwesten Chinas. Schwemmlandebenen mit fruchtbaren Böden bedecken Mittelchina. Anfrage China Rundreisen, info @ kombireise.eu, Tel. 0 35 35/24 25 24, täglich 8 bis 21 Uhr


Karstlandschaft bei Guilin
Fläche Chinas

Die Landschaften von China nehmen eine Fläche von 9,6 Millionen Quadratkilometer ein. China ist damit so groß wie Europa. Das Territorium erstreckt sich vom Norden zum Süden über circa 5.500 Kilometer und 50 Breitengrade von Mohe Town in der Provinz Heilongjiang zum Tsengmu Riff der Inseln des Südchinesischen Meeres.

Youtube Video Top:10 Unforgettable natural sites in China


Gebirge und Hochland in China

Gebirge und Hochland bedecken mit 65 Prozent der Fläche den Großteil Chinas.

Seen und Flüsse Chinas

Über 2.500 natürliche Seen und Flüsse mit über 220.000 Kilometer durchziehen Chinas Territorium.

Chinesische Küsten

18.000 Kilometer Küsten Chinas werden von folgenden Meeren umspült:
  • Bohai Meer
  • Gelbes Meer
  • Ostchinesisches Meer
  • Südchinesisches Meer
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Der Nordosten Chinas

Der Nordosten besteht aus den drei Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang sowie der östlichen inneren Mongolei. Hier dominiert die Nordöstliche Ebene, flächenmäßig die größte Ebene Chinas. Die flachen Gebirge enthalten hauptsächlich die Holzreserven. Die wichtigste Touristenstadt ist Harbin. Sie ist wegen ihrer Eisskulpturen während des jährlichen Eisfestivals bekannt.

Harbin mit Eisskulpturen, Quelle: Wikipedia
Nordchina

Das Gebiet besitzt zwei geografische Besonderheiten:
  • In der westlichen Hälfte befinden sich Lößböden, die von einer Schicht feiner gelber Lößerde überzogen sind.
  • Die nordchinesische Tiefebene der östlichen Hälfte ist durch Jahrhundert lange Flussandablagerungen des Gelben Flusses (Huang He) entstanden.
Die wichtigste Stadt und den politischen Mittelpunkt Chinas stellt Peking, "Stadt im Norden", dar. Sie ist über 1.000 Jahre alt.

Tian'anmen Platz Peking
Als Wiege der chinesischen Zivilisation gilt Xi'an ("Westlicher Frieden"), die erste Kaiserstadt, die über 1.200 Jahre den chinesischen Kaisern als Sitz diente. Sie war der Ausgangspunkt der Seidenstraße. Heute ist es die Hauptstadt der Provinz Shaanxi und eine der 15 Unterprovinzstädte Chinas.

Pagoda Forest, Luoyang

Tianjin, ein wichtiger Seehafen, und Luoyang, die frühere Hauptstadt Chinas, befinden sich ebenfalls in Nordchina.

Südchina mit herrlichen Landschaften 

Das Gebiet wird vom Norden her vom Yangtze geteilt. Hier sind die fruchtbaren Reisanbaugebiete mit dichter Bevölkerung und wunderschöne Landschaften China.
    Wu Schlucht auf dem Yangtse Fluss
    Die wichtigsten Touristenstädte sind:
    • Shanghai, "Stadt über dem Meer", Paris des Ostens, größte Hafenstadt der Welt
    • Suzhou
    • Hangzhou
    • Wuhan
    • Guangzhou
    Landschaft in Guilin
    Landschaft in Guilin
    Dieser Teil Chinas wird wegen seiner Größe weiter unterteilt in das südwestliche Gebiet von
    • Sichuan
    • Guizhou
    • Yunnan
    • Guangxi
    und das Sichuan Bassin und Yu Gui Plateau mit den beliebten Touristenstädten
    • Chongqing, größte Stadt Chinas, über 30 Millionen Einwohner
    • Kunming
    • Dali
    • Lijiang
    • Guilin
    Nordwest China
    In Nordwestchina befinden sich die chinesischen Wüsten Taklamakan und Gobi sowie zwei der größten chinesischen Bassins, Tarin und Junggar. Sie werden durch das Tien Shan Gebirge abgetrennt. Das weite Gebiet ist nur spärlich besiedelt. Die Provinzen heißen Xinjiang, Gansu, Ningxia und Innere Mongolei.

    Tibet

    Tibet umfasst die größten Plateaus der Welt, die über 3.900 Meter liegen. Der äußerste Süden und Westen wird vom Himalaya-Gebirge umfasst, das sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 4.500 Metern erstreckt. Es wird als „Dach der Welt“ bezeichnet und gilt als die höchstgelegene Region der Welt.

    Landschaft in Tibet
    Landschaft in Tibet

    Das Hochplateau Tibets ist wüstenhaft, weil der Himalaya das Hochland nach Süden hin vom indischen Monsunregen abschirmt und im Inneren kontinentales Klima vorherrscht.

    Die Randketten im Osten, wie Min Shan, Minya Konka, Hengduan Shan, das Karakorum im Nord-Westen und Kunlun Shan im Norden, befinden sich weitere Gebirgsriegel.

    Nördlich von Qinghai sind das Qaidam Bassin und viele Salzseen. Koko Nor ist der größte Salzsee Chinas.

    Landschaften China

    Die vielfältigen Landschaften China lernen Sie am besten während einer China Rundreise kennen.

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    Longmen Grotten Luoyang
    Schrift Chinas

    China verwendet eine Symbolschrift mit vier verschiedenen Tönen. Erste Symbole sollen über 8.000 Jahre alt sein.


    Kunst der Bronzebearbeitung und Herstellung von Eisenwerkzeugen

    Die Anfänge reichen bis vor 3.000 Jahre zurück.

    Altertum

    Aus dem Altertum (bis 4.000 Jahre vor Christus) sind brilliante Leistungen auf den Gebieten der Mathematik, Medizin, Astronomie, Landwirtschaft, Architektur und vielen anderen bekannt.

    Vier große Erfindungen in China veränderten die Welt nachhaltig:

    Erfindung des Papiers

    Erste Papierfunde datieren auf 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Die chinesischen Kaiser benutzten bereits im 2. Jahrhundert Papiertaschentücher und im 5. Jahrhundert parfümiertes Toilettenpapier.

    Druckkunst

    Der Druck mit beweglichen Blöcken wurde in China erfunden und steht in engem Zusammenhang mit der Papierherstellung. Die entscheidenden Erfindungen stammen aus dem 2., 7. und 11. Jahrhundert.

    Schießpulver

    Das erste Schieß- oder Schwarzpulver tauchte in China im 9. Jahrhundert auf. Die chemische Formel wurde 1044 beschrieben. Durch den Einsatz von Schießpulver zu Kriegszwecken wurden neue Waffen entwickelt, wie Pulverpfeile, Feuergewehre und eine primitive Art von Kanonen.

    Kompass

    Der Magnet war eine wichtige Entdeckung gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Mit dieser Orientierungshilfe fuhren chinesische Handelsschiffe nach Japan, zu den malaiischen Inseln und bis nach Indien. China war die führende Nation in der Navigation.

    Weitere Erfindungen und Entwicklungen:
    • Steinschleudern
    • Schleusentore
    • Hafenbau
    • Schiffbau und Navigation
    • die älteste astronomische Uhr der Welt aus dem Jahr 1088
    • ein Kalender, in dem 365,2425 Tage als ein Jahr bestimmt und die genaue Zeit der Umdrehung des Erdballs um die Sonne nur um 26 Sekunden verfehlt wurden
    • Produktionstechniken in Ackerbau, Forstwirtschaft, Viehzucht und Fischerei
    • Seidenraupenzucht
    • viele medizinische Werke
    • 1026 fertigte ein kaiserlicher Arzt ein Bronzemodell des menschlichen Körpers mit den verschiedenen Akupunkturpunkten an.
    Kulturgeschichte Chinas


    Ming Kaiser
    • Im 21. Jahrhundert vor Christus beendete die Xia Dynastie eine Jahrhunderte alte primitive Gesellschaft. Die Stadt Xi'an erinnert an diese Periode. 
    • Die Shang Dynastie und Zhou Dynastie mit Kriegsperioden folgten. 
    • 221 vor Christus wurde die Qin Dynastie, die erste feudale Alleinherrschaft in Chinas Geschichte, gegründet.
    • Im frühen 13. Jahrhundert besetzten die Mongolen unter Führung von Tschingis Khan China. Sein Enkel Kublai Khan errichtete die Yuan Dynastie und damit die erste ausländische Regierungsmacht.
    • Mitte des 14. Jahrhunderts übernahm die chinesische Ming Dynastie die Macht. Die Ausstellung in den Ming Gräbern gibt Zeugnis über wichtige Erfindungen, wie Eierschalenporzellan.
    • Mitte des 17. Jahrhunderts überwältigten mandschurische Truppen die Ming und errichteten die Qing Dynastie.
    • Der letzte Kaiser der Qing wurde in der bürgerlich demokratischen Revolution von 1911 gestürzt, mehr als 2.000 Jahre Feudalismus und feudale Monarchie beendet und eine provisorische Regierung der Republik China gegründet.
    • Am 1. Oktober 1949 verkündete Mao Tse Tung auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Errichtung der Volksrepublik China.
    China Kultur und Geschichte entdecken

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    China- Land der Drachen

    Kaum ein anderes Fabelwesen spielt in der Mythologie und Architektur eine so große Rolle wie chinesische Drachen. Das Land wird nicht umsonst als Heimat der Drachen oder Land der Drachen bezeichnet. Anfrage Chinareisen, info @ kombireise.eu, Tel. 0 35 35/24 25 24, täglich 8 bis 21 Uhr

    Neun Drachen Wand im Kaiserpalast (CC) Seebeer Wikipedia
    Neun Drachen Wand im Kaiserpalast (CC) Seebeer Wikipedia
    Mythologie Chinas

    Der Drache ist neben dem Einhorn, dem Phönix und der Schildkröte eines der vier Totemtiere der alten chinesischen Religion und das ranghöchste der Schuppentiere sowie Glückssymbole und wird als Gottheit verehrt. Er wird als Totem der Seen, Flüsse und Meere angesehen. Ein Drachen bewacht oft große Schätze.

    Wächterdrache im Kaiserpalast Peking (C) JUREBU
    Wächterdrache im Kaiserpalast Peking (C) JUREBU
    Himmlische, göttliche und irdische Drachen

    Die Chinesen unterschieden zwischen himmlischem (Kaiserdrachen mit 5 Zehen), göttlichen (für Regen, Winde und Wohlstand der Menschen verantwortlich) und irdischen Drachen (lenken den Lauf der Flüsse).

    Göttliche Drachen

    Göttliche Drachen waren verantwortlich für den Regen, eine gute Ernte und für das Wachstum in der Natur. Der Tod eines solchen Drachen verursachte ungeheure Flutkatastrophen. Er schützte die vom Feuer bedrohten traditionellen Holzgebäude.

    Der chinesische Drache symbolisierte Frieden und Wohlstand, den Frühling und die Fruchtbarkeit des Bodens. Sein Schlafen war die Nacht, sein Erwachen der Morgen. Sein Atem stand für das Wetter und die vier Jahreszeiten. Unsterbliche Wächter (hangshi) finden sich deshalb auf fast jedem Dach.

    Wächter Drachen in Shanghai (C) JUREBU
    Wächter Drachen in Shanghai (C) JUREBU
    Gegenspieler, der weiße Tiger

    Der weiße Tiger symbolisierte den Tod und den Westen. Er brachte den Chinesen Kriege. Der Legende nach glaubten die Chinesen, dass sich ein Tiger nach 500 Jahren weiß färben und 1.000 Jahre leben würde. Im Daoismus war der weiße Tiger ein dämonisches Tier und eine gefürchtete Sternengottheit. Mit dem azurblauen Drachen Qinglong trat er als der Wächter daoistischer Tempel.

    Glückssymbol Drache

    Im Unterschied zu den im westlichen Kulturkreis bekannten Drachen ist die chinesische Variante kein feuerspeiendes Ungeheuer, sondern ein Glückssymbol. Er galt sogar als Urahn der Menschen und Symbol für Frieden, Schutz, Schicksal, Göttlichkeit und die Macht des Kaisers.

    Der chinesische Drache war traditionell der Überbringer der Wünsche und Hoffnungen der Menschen zum Himmel. Von dort brachte er den göttlichen Segen zu den Menschen zurück. Allerdings durften früher nur taoistische Priester oder der Kaiser Drachen direkt anrufen.

    Der Kaiser selbst bat die Drachen um Schutz und Beistand für sein Reich. In der Umgebung des Kaisers fanden sich über 13.000 Drachenmotive. Bezeichnungen wie Drachenthron für den Thron des Kaisers, Drachenbett für seine Schlafstätte oder Drachenkörper für seinen Körper waren sehr gebräuchlich.

    Aussehen der Drachen

    Drachen wurden oftmals als schlangenförmige, fantasievolle und oft recht bunte Mischwesen aus neun verschiedenen Tieren dargestellt.

    Chinesische Drachen besaßen meist
    China Drache (C) JUREBU
    China Drache (C) JUREBU
    • den Kopf eines Kamels oder Pferdes, 
    • die Augen eines Dämons oder Teufels, 
    • die Ohren eines Ochsen, 
    • das Geweih eines Hirsches, 
    • den Hals einer Schlange, 
    • den Unterleib einer Muschel, 
    • die Klauen eines Adlers, 
    • die Tatzen eines Tigers und 
    • den schuppigen Körper eines Fisches.
    Traditionell sollten die Drachen 117 Schuppen aufweisen, 81 davon mit Einfluss des Yang und 36 mit Einfluss des Yin.

    Der Kaiserdrache hatte
    • fünf Klauen, 
    • die Drachen der Prinzen vier, 
    • die der Höflinge nur drei Klauen. 
    Das unberechtigte Führen von fünfklauigen Drachen wurde mit der Todesstrafe geahndet.

    Der schwarze Drache der Flut war für Überschwemmungen und Stürme verantwortlich und gefürchtet.

    Drachenperle oder Donnerperle
    Drache mit Donnerperle (C) JUREBU
    Drache mit Donnerperle (C) JUREBU


    Die männlichen chinesischen Drachen hatten unter dem Kinn oder in der Kehle eine große leuchtende Drachenperle. Diese stand für die große Weisheit und Glück bringende Energie des Drachen.

    Die Drachenperle war auch das Symbol für absolute Reinheit und Ordnung. Sie wurde mit den Gegensätzen des Yin und Yang in Verbindung gebracht.

    Bezeichnungen für diese Drachenperle waren Mondperle oder Donnerperle.

    China Reise

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